Montag, 1. Oktober 2007

Hallo

Hallo Freunde,
so jetzt ist es so weit. Morgen fliege ich zurueck nach Deutschland!
Am Samstag Abend sind wir wieder in São Paulo gelandet. Ich habe mich total gefreut, wieder hier zu sein. Ich habe es auch geschafft, alle meine Freunde hier noch einmal zu treffen und mich zu verabschieden.
Heute ist der letzte Tag und ich werde versuchen meine 21 Koffer zu packen.
Ich freue mich auch schon euch alle in Deutschland wieder zu sehen!
Bis dahin sende ich euch 1000 Kuesse,
Eure Sophie

Samstag, 29. September 2007

Foz do Iguaçú - ein Reinfall :(

Hallo Ihr,
Heute verlassen wir die letzte Station unserer Reise und fliegen zurueck nach São Paulo, was uns auch ehrlich gesagt gar nichts ausmacht.
Erstens hatte es hier seit langem nicht mehr geregnet und es gab fast kein Wasser an den Wasserfaellen und zweitens sind wir am Freitag so krank gewesen, dass wir den halben Tag im Krankenhaus mit Nadeln im Arm verbracht haben, so dass wir die Argentinische Seite der Wasserfaelle gar nicht anschauen konnten... Echt traurig!
Naja, am Donnerstag waren wir auf der Brasilianischen Seite der Wasserfaelle und im Vogelpark.
Und wirklich viel zu berichten gibt es halt wirklich nicht deshalb belassen wir es diesmal bei Fotos.





Also, bis bald, Kuss die 2 Maedels!

Mittwoch, 26. September 2007

Pantanal!!!

Hallo Freunde!
Am Freitag morgen um 4 Uhr haben wir uns auf den Weg ins Pantanal gemacht. Von Salvador aus sind wir mit dem Flugzeug nach Cuiabá in den Staat Mato Grosso geflogen, wo wir von unserem total lustigen, verrueckten, deutschsprachigen Reisefuehrer abgeholt wurden. Als wir aus dem Gate gelaufen kamen, hat er sich total gefreut, da er sonst nur mit Senioren solche Touren macht ;)
Von dort aus sind wir mit dem Auto in die Wildnis gefahren. Wegen der Klimaanlage im Bus nach Salvador von der Chapada war ich richtig krank und hatte eigentlich auf nichts Lust und der krasse Klimaunterschied hat das alles nicht gerade erleichtert. Aber gut...
Nach einem Mittagessen bei einer Wildfremden Frau ging es dann ueber die Rodovia Transpantaneira, eine Strasse aus Geroell, in unsere erste Pousada.
Die war richtig geil, mit Pool, mitten in der Pampa.
Der einzige Nachteil an der ganzen Sache war, dass nur Senioren am Start waren und zu allem Ueberfluss auch noch deutsche. Nach einer kurzen Pause ging es dann mit unserer ersten Tour los und zwar mit den Pferden. Am Anfang dachten wir, die nette Seniorengruppe wuerde uns begleiten,
aber wir sind dann doch nur mit unserem Reisefuehrer und einem anderen Cowboy losgeritten.


Nach1,5 Stunden Ritt haben wir an einem kleinen See angehalten und wir haben die ersten Krokodile gesehen.
Da haben wir uns ganz arg gefreut... Die waren naemlich wirklich sehr nett.

Die Salo hat sogar nach einigem Zoegern eines gekrault!

video

Gegen Abend sind wir wieder in die Pousada zurueckgeritten, und die Sonne war einfach umwerfend:

Dort gab es, was auch sonst, Churrasco. Jedoch waren wir so platt und sind schon um 9 ins Bett gegangen.
Am naechsten morgen haben wir uns nach dem Fruehstueck zu Fuss auf den Weg gemacht
und haben ein paar Tiere gesucht und auch gefunden!

Da es mittags dort unertraeglich heiss ist und kein Wind weht, haben wir danach am Pool relaxt. Gegen Nachmittag ging es mit dem Boot los.
Wir sind auf einem riesigen See gefahren haben in der Mitte angehalten und Piranhas geangelt.

Die einzige, die keinen Fisch geangelt hat, war ich ;( Das war sehr frustrierend. Mit den geangelten Piranhas haben wir die Bussarde gefuettert und die haben sich sehr gefreut!
Als die Sonne dann unterging hat sich der ganze Himmel mit Farben gefuellt, was echt schoen anzuschauen war, so dass wir 500 Fotos machen mussten.

An diesem Abend haben wir mit dem Jeep nach dem Abendessen noch eine Nachttour in die Pampa gemacht, haben aber leider ausser Moskitos und Fuechsen nichts gesehen;(
Am naechsten morgen war dann Salo sehr krank, so dass wir gar nichts machen konnten und nur im Zimmer lagen. Nach dem Mittagessen sind wir zur naechsten Pousada noch weiter ins Pantanal rein gefahren.
Auf der Fahrt haben wir super viele Voegel

und ein armes totes Wasserschweinchen gesehen, und rundherum ganz viele ekelige Aasgeier,
die es aber nicht essen konnten, da ein Krokodil das Schweinchen beschuetzt hat. Das war echt faszinierend, wie er es umarmt hat:
Die neue Fazenda war schon etwas einfacher, aber auch super schoen an einem Fluss gelegen.
Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht, wo wir sooo tolle Affen gesehen haben,

und abends eine Nachtbootfahrt. Das war richtig geil, denn man hat auf dem ganzen Fluss unzaehlige Krokodilaugen leuchten sehen.
Am naechsten morgen hatte es dann ueberraschenderweise um 15 Grad abgekuehlt und geregnet. Das war doof, aber wir haben tritzdem eine Bootsfahrt gemacht. Die hat aber nicht sehr lange gedauert, denn es war echt kalt, trotzdem haben wir Krokodile,
Otter und Wasserschweine gesehen.

Auch an diesem Tag ging es nach dem eher erbaermlichen Mittagessen mit Reis und Bohnen weiter zur naechsten Fazenda. Dort waren wir die einzigen Gaeste, was echt kein Wunder war, denn irgendwie war die Athmosphaere komisch. Trotzdem war es cool nur wir drei zusammen, denn der Rizardo war echt ein geiler Reisefuehrer.
Wir sind ein bisschen spaziert,
und haben nach kurzem Laufen einen Haufen voller Schaedel und Knochen gesehen, die abrtig gestunken haben:

Wie jeden Tag haben wir auch wieder Krokis gesehen, die schon zu unseren Freunden gehoeren!

Ausserdem, da ich ja so unglaublich talentiert bin, haben wir noch ein paar Tierstimmen nachgemacht, aber irgendwie hat keins drauf reagiert;(

Auch als Salo sich als Vogel verkleidet hat, kam irgendwie keines... Komisch!

Und wie immer haben wir uns von der Sonne hinreissen lassen und sie fotografiert...

Den Abend haben wir zu dritt mit ein paar Bierund Musik ganz gemuetlich in der Pousada verbracht.
An unserem letzten Tag, haben wir morgens nocheinmal einen Ausflug mit dem Pferd gemacht, was soooo lustig war.
Die Salo und der Rizardo sind schon die ganze Zeit verbotenerweise losgalloppiert,
am Schluss hat das unserem Cowboy aber auch gefallen und er ist mit seinem Pferd los geprescht, so dass Rizardo fast vom Pferd gefallen ist, was ein Bild fuer die Goetter war!
Salo und ich konnten uns vor lauter Lachen kaum noch auf dem Pferd halten. Hammergeil!!!
Nachdem aber alle heil wieder angekommen sind, wenn auch mit Schmerzendem Ruecken und Hintern, haben Salo und ich unsere wunderschoenen Rastas rausgemacht und sahen aus wie Loewen, die in eine Steckdose gefasst haben:

Das hat zwei Stunden gedauert...
Nach dem Mittagessen haben wir uns auf den Weg in Richtung Stadt gemacht. Wir sind noch in ein Shoppingcenter gegangen und um 19.00 hat er uns zum Flughafen gebracht. Dort haben wir
bis um 03.00 rumgehangen und auf unseren Flug gewartet.
Um 06.00 sind wir in São Paulo angekommen, wo wir wieder 6 Stunden auf den naechsten Flug warten mussten, nach Foz do Iguaçu. Das heisst wir haben seit 2 Tagen nicht mehr geschlafen und sind total fertig und gehen jetzt auch schon ganz bald ins Bett (16.30)!
Also Freunde machts gut, bis bald,
Kuss, die zwei Maedels!

Donnerstag, 20. September 2007

Chapada Diamantina

Hallo Ihr zu Hause!
Seit gestern morgen sind wir wieder von unserem Kurztrip in die Chapada Diamantina zurueck. Der Ausflug hat sich total gelohnt, war aber sehr anstrengend.
Am Sonntag Abend sind wir mit dem Nachtbus von Slavador nach Lencois gefahren. Dort kamen wir nach einer abartig kalten Busfahrt (Klimaanlahe voll aufgedreht) relativ muede an. Direkt vor dem Bus haben dann schon ein Haufen von Guides gewartet, die einem eine Tour anbieten wollten. Den ersten direkt vor dem Bus haben wir uns geschnappt und mit ihm einen Trip vereinbart. Er hat uns in eine Pousada gebracht, in der wir noch zwei Stunden schlafen konnten und um neun ginh es dann los. Das ist er...
Wir beide, eine Brasilianerin und er sind losgelaufen. Schon nach einem kurzen Stueck war mir dann klar, dass es wohl nicht so ganz einfach werden wuerde, 28 Kilometer mit 14 Kilo auf dem Ruecken den Berg aufzusteigen und wieder runter zu klettern. Aber gut...

Der Anfang war noch relativ leicht
und schon nach etwa 40 Minuten haben wir an einem Wasserfall eine Pause gemacht, in dem wir auch baden konnten.


Danach hat er gesagt, dass jetzt drei bis vier Stunden Aufstieg folgen. Und so war es dann auch. Durch die Hitze mit dem Rucksack ging es steil an den Felsen Bergauf.
Zwischendirch haben wir immer wieder kleine Pausen eingelgt, etwas getrunken und kurz ausgeruht.
Nach ewige, Klettern sind wir schliesslich ganz oben angekommen und unser Guide hat uns etwas zu essen gemacht. Einfach unglaublich, was er da so alles in seinem Rucksack hatte... Brot, Gurken, Tomaten, Kaese, Schinken, Eier, Saft... Wir haben eine Stunde Pause gemacht und sind anschliessend die andere Seite vom Berg wieder herunter geklettert.
Teilweise habe ich echt gedacht, jetzt breche ich gleich zusammen, weil es wirklich richtig anstrengend war, aber es hat doch alles geklappt.
Nachdem wir in einem Tal angekommen waren, standen wir vor einem anderen Super schoenen Wasserfll, in dem wir auch gebadet haben.
Da es schon langsam dunkel wurde, mussten wir uns etwas beeilen, da wir noch, bevor die Sonne ganz weg geht, an unserem Schlafplatz ankommen mussten. Und so gut, wie der Guide durchorganisiert war, hat dann auch alles einwandfrei geklappt.
Dort angekommen, total muede und dreckig von oben bis unten,
hat er angefangen Holz fier das Feuer zu hacken, und hat uns ein perfektes Dinner hingezaubert. Mit Nudeln, Reis Kartoffeln, Fleisch, Caipirinha... Perfekt.

Nachdem wir gemuetlich gegessen hatten, sind wir Maedels auch totmuede in unsere Schlafsaecke gefallen und haben geschlafen, wenn auch nicht ganz so bequem, da der Boden ein wenig hart war, und weil neben uns ein Frosch so laut gequarkt hat, dass man fast taub wurde.

Am naechsten morgen ging es nach einem leckeren Fruehstueck um sieben ungefaehr weiter.

Zuerst entlang an dem Wasserfall, bis zum naechsten Aufstiegspunkt.

Es folgten vier weitere Stunden Bergauf

, aber weniger anstrengend, als am Vortag. Je hoeher der Berg, umso besser die Aussicht.

Einfach traumhaft.

Endlich oben angekommen, setzten wir unsere Rucksaecke ab und sind das letzte Stueck zu unserem eigentlichen Ziel ohne Rucksack gelaufen. Der Cachoeira de Fumaca. Das ist ein riesen Wasserfall, bei dem das Wasser nicht auf dem Boden ankommt sondern vorher als Wasserdampf in der Luft verschwindet.

Von dort oben hatten wir eine suoer tolle Aussicht ueber das ganze Tal.


Wir machten es uns ein bisschen am Abgrund gemuetlich...

Nach einiger Zeit Pause, machten wir uns auf den Heimweg. Zuerst ging es ein ganzes Stueck ebenen Weg und dann kam es zum Abstieg.
Obwohl das Stueck nicht so anstrengend war, kam es uns nach zwei Tagen laufen und klettern super anstrengend vor. Total erschoepft kamen wir in einem kleinen Dorf an, in dem wir warten mussten, dass irgendein Auti ankommt, um uns zurueck nach Lencois zu bringen. Ziemlich bald haben wir auch eines gefunden, in dem zumindest Salo und ich schon mal mit fahren konnten. Mit den sehr lustigen Leuten aus dem Auto haben wir schliesslich noch einen Abstecker zu einem anderen Wasserfall gemacht, um dort zu baden.Wir waren schon so fertig und wollten nur noch heim, aber es war trotzdem toll.
Nach ca. 1,5 Stunden lustiger und schoener Autofahrt kamen wir in Lencois an.
Dort haben wir uns zuerst geduscht, was nach den zwei Tagen auch wirklich noetig war und mussten bis 23,30 auf unseren Bus nach Salvador warten. Zusammen mit der Brasilianerin und unserem Guide haben wir noch ein bisschen Bier getrunken und sind schliesslich zum Bus gegangen.Nach einer noch kaelteren Nacht in diesem schrecklichen Bus, kamen wir morgens um 5 Uhr in Salvador an, und sind wieder in unsere Pousada zurueckgefahren.
Den ganzen Tag gestern waren wir nicht in der Lage uns aus der Haengematte zu bewegen und so haben wir nur gechillt. Heute wollten wir eigentlich zum Strand, aber leider regnet es seit heute morgen um 7.00 ohne Unterbrechung und es ist verdammt kalt.Morgen um 07.00 gehts weiter mit dem Flugzeug ins Pantanal. Mal sehen, was uns dort erwartet.
Bis bald, Kuss die zwei Maedels!

Sonntag, 16. September 2007

Salvador da Bahia!

Hallo Freunde!
Seit Mittwoch sind wir jetzt in Salvador da Bahia, unserer Meinung nach die bis jetzt beste Station unserer Reise! Schon als wir hier angekommen sind, hat uns unsere Pousada von aussen auf den ersten Blick so gut gefallen. (Das rosane Haus)


Und als wir dann drinnen waren noch viel besser!

Alle, die hier arbeiten sind selbst Backpacker, die sich spontan ueberlegt haben, hier ein bisschen zu bleiben und hier auszuhelfen. Das macht die ganze Atmosphaere so angenehm und entspannt. Wie eine grosse Familie.
Spaeter kamen dann lustigerweise vier Reisende aus England hier rein, die wir schon auf der Ilha Grande kennengelernt hatten, was superlustig war. Mit denen haben wir dann auch die meiste Zeit hier verbracht!
So, an diesem ersten Tag sind wir ein bisschen in die Stadt gegangen und haben uns angeschaut, wo wir so sind und wir waren begeistert!
Das einzig traurige hier ist, dass die Stadt unglaublich arm ist, und man die Armut auch richtig sieht, denn es kommen die ganze Zeit kleine Kinder auf einen zu, die was zu essen oder Geld haben wollen. Das macht einen auf jeden Fall nachdenklich...
An diesem Abend sind wir mit einem Australier und einem der Englaender auf eine Samba Party gegangen. Die Musik wurde von einer Lifeband gespielt und es war einfach so richtig brasilianisch.
Am naechsten morgen sind wir mit den Englaendern/innen zum Capoeira gegangen und haben trainiert, was einen riesen Spass gemacht hat, so dass wir jeden weiteren Tag hin gegangen sind, aber leider jetzt auch die Konsequenzen tragen muessen. Wir haben so einen Muskelkater, dass wir kaum noch Treppen steigen koennen, und heute Abend starten wir eine Trekking Tour... Mal sehen!

An diesem Tag haben wir uns die Cidade alta von Salvador angeschaut, mit so ziemlich allen Kirchen und Plaetzen, die es gibt!



Am naechsten morgen nach dem Capoeira Trainig haben wir die Cidade baixa besichtigt. Diesen Teil der Stadt erreicht man ueber einen grossen Aufzug, der die Leute von der Oberstadt in die Unterstadt befoerdert.
Vom oberen Teil der Stadt hat man einen tollen Blick auf das Meer und die Unterstadt.
Wir haben den Mercado modelo, einen riesigen Markt besichtigt und eingekauft,
und sind anschliessend mit dem Bus zur beruehmtesten Kirche von Salvador, die Igreja de Bonfim gefahren. Dort erhaelt man Baendchen, die mit drei Knoten am Handgelenk befestigt werden, die Glueck bringen, wenn sie nach einer Zeit von alleine abfallen.

Am Abend sind wir mit einem der Englaender zu einer Capoeira Show gegangen, von unseren Professoren, was einfach unglaublich und beeindruckend war!
Waehrend der Show wurden dann die ganzen Zuschauer aufgefordert, in die Mitte zu kommen, um Samba zu tanzen. Die meisten haben sich geweigwert, aber ich wurde gegen meinen Willen in die Mitte gezogen und musste vor allen mit meinem Professor Samba tanzen. Juhu, was fuer ein Spass!
Gestern wollten wir eigentlich zum Strand gehen, aber das Wetter hier war echt schlecht, so dass wir wieder in die Oberstadt gegangen sind und dort mit den Englaendern vergifteten Hummer gegessen haben. Aber wir leben noch!!!!
Heute haben die Salo und ich uns auf dem Pelourinho Rastas flechten lassen und wir sind jetzt ganz frohhhhhhhhh!


In ungefaehr 5 Stunden fahren wir dann mit dem Nachtbus ins Landesinnere des Staates Bahia, zu unserer Trekkingtour durch den Nationalpark.
Diese Tour haben wir aber ein wenig verkuerzt, weil es uns hier einfach zu gut gefaellt und wir noch mal zwei Tage hier her kommen wollen. Ja, so ist das!
Also Machts gut, Tschau, die zwei!

Montag, 10. September 2007

Ainda no Rio!

Olá gente,
alles klar bei euch?
Wir sind gerade immernoch in Rio und berichten euch jetzt ein bisschen davon:
Also nachdem meine zwei Kumpels am Freitag Abend aus São Paulo angekommen sind, sind wir zur Copacabana gegangen und haben all you can eat Pizza gegessen, was zweien von uns zum Verhaengnis wurde, denn wir haben so viel gegessen, dass wir fast erbrochen haetten... Naja, aus Fehlern lernt man!
Am Samstag haben wir morgens den Christus besichtigt (fuer mich ja schon das zweite mal), was aber eher anstrengend war, denn dort oben war alles voller Touristen mit Kameras.

Aber die Sicht war um einiges besser, als beim letzten mal und so hatten wir einen tollen Blick auf den Zuckerhut und Rio.

Gegen Abend hatten wir uns den Zuckerhut vorgenommen, um den Sonnenuntergang hinterm Christus zu sehen. Daraus wurde leider nicht mehr so viel, denn der Taxifahrer hatte irgendwie nicht richtig zugehoert und wollte uns schon wieder beim Christus rauslassen. Als wir oben ankamen, war die Sonne schon fast weg,
und wir hatten nur noch einen Blick auf Rio bei Nacht, was natuerlich auch nicht schlecht war.

Am naechsten morgen waren wir ein bisschen am Strand und gegen Mittag sind die anderen beiden zurueck nach São Paulo gefahren.
Wir wollten dann in den Botanischen Garten, was fuer einen anderen Taxifahrer aber auch ein Problem war, und er uns in einem vollkommen anderen Park rausgelassen hat.
Naja, den Park haben wir uns dann auch angeschaut, sind aber nach kurzer Zeit dann in den richtigen Park gefahren.
Dort sind wir ein bisschen spaziert,
haben die Natur genossen,
grosse Pflanzen gesehen
und ich habe mir eine neue Frisur zugelegt ;)
Heute morgen haben wir uns nach dem Fruehstueck auf den Weg ins Zentrum gemacht. Dort haben wir ein Kloster angeschaut (Mosteiro de São Bento),
ein paar Kirchen, ich habe mir mein 13. Paar Schuhe gekauft und am Ende sind wir natuerlich noch mit der alten Strassenbahn nach Santa Tereza ins Kuenstlerviertel gefahren.
Zurueck an der Copacabana haben wir uns in einem Souvenirladen mit tollen Hosen und Brasilien T-Shirts eingedeckt und haben noch was gegessen.
Was wir morgen hier in Rio machen, steht noch in den Sternen, aber es wird bestimmt auch ganz toll.
Bis zu unserem naechsten Blog aus Salvador,
1000 Kuesse EL-FEE und Schwein

Freitag, 7. September 2007

Chegamos no Rio!

Hallo Freunde aus der Heimat,
Jetzt sind wir schon bei unserer zweiten Station in Rio angekommen...
Aber vorher noch ein bisschen was zur Ilha:
Also nachdem wir am Montag Abend dann in der Stadt gegessen hatten sind wir zurueck in unser Hostel, wo wir dann sofort ziemlich nette Iren kennengelernt haben und mit denen den restlichen Abend an der Bar verbracht haben.
Am naechsten morgen nach einem traumhaft ekeligen Fruehstueck haben wir einen Ausflug mit dem Boot zu dem Traumstrand Lopes Mendes auf der anderen Seiten der Insel gemacht.



Dort lagen wir in der Sonne und haben relaxt, uns stark gebraeunt und in Baeumen gehangen;)


Anschliessend haben wir noch einen Spaziergang ueber die Felsen gemacht und sind am Abend zurueck ins Hostel gefahren. Dort wurde dann ein Churrasco fuer alle Hostelgaeste und noch viel mehr Leute veranstaltet, was aber auch etwas zu wuenschen uebrig liess;) Trotzdem wares lustig und wir haben froehlich Bier getrunken. Im Verlauf des Abends ist Salos Hand zu einem Boxhandschuh angeschwollen, da sie am morgen von irgendeinem eigenartigen Vieh gestochen wurde, was nicht sehr schoen aussah:



So und am naechsten morgen gings gleich zum naechsten Ausflug mit dem Boot und zwar zum Schnorcheln an vier verschiedenen traumhaft schoenen Straenden.

Am Abend haben wir eine Kleingkeit gegessen und mussten dann zum Arzt wegen Salos Hand, der ihr aber auch nicht helfen konnte. Gluecklicherweise ist die Hand schon wieder viel besser geworden...

So und an unserem letzten Tag haben wir einen kleinen Wanderausflug zu zweit zu einem nicht vorhandenen Wasserfall gemacht, da es schon lang nicht mehr geregnet hatte, was aber trotzdem sehr schoen war.
Anschliessend haben wir in der Sonne ein wenig relaxt und sind dann noch mit 4 Australiern aus unserem Hostel was trinken gegangen.
Abends sassen wir dann zusammen in unserem Hostel und haben Gitarre gespielt und uns unterhalten.
Heute morgen gings um 10 mit der "Faehre" (Paddelholzboot) nach Mangaratiba und von dort mit dem Van nach Rio. Nach ewiger Zeit kamen wir endlich in unserem verranzten Hostel an, was genau unter dem Fusse einer Favela liegt,
aber immerhin mit Blick auf den Christus.

Mal schauen, was das gibt.
So und jetztwarten wir nur noch auf zwei Freunde von mir aus São Paulo, die sich spontan ueberlegt haben, uns hier besuchen zu kommen. Toll, ne???
Also Ihr Suessen, machts gut und bis ganz bald,
EL-FEE und Schwein